Gedichte

Nebel im Innen

Wie ein Wattebausch auf einsamer Reise,
im Nirgendwo ohne Perspektive.
Er zieht im Innern so seine Kreise,
und dehnt sich über mich hinaus.

Wie ein Kleinteil das verschluckt ist,
nicht mehr auffindbar und schnell vergessen.
Alles was es im Innern auffrisst,
macht mich noch verschwundener.

Wie ein Durchgangsbahnhof im Morgenverkehr,
niemand ist zu greifen oder zu verstehen.
Doch jede Stimme die ich so hör‘,
übertönt mich und was mich ausmacht.

Wie ein Nebel im Innen,
der mich im Außen als Hülle umgibt.

Gedichte

Weil Du fehlst.

Wenn die Sterne glitzern und funkeln,
wenn die Sonne am Hellsten scheint,
dann denke ich, Du schaust gerade zu mir herunter,
weil meine Traurigkeit sich mit Sehnsucht vereint.

Wenn der Wind die Geräusche mitnimmt,
wenn jedes ungehörte Wort in die Stille knallt,
dann denke ich, Du fühlst Dich sehr alleine,
weil Dein Lachen lautlos verhallt.

Wenn die Regentropfen in Strömen prasseln,
wenn mein Gesicht dann klitschnass ist,
dann denke ich, wir weinen zusammen,
weil Du nicht mehr hier unten bist.

Wenn meine Tränen in meinen Händen landen,
wenn ich flüstere, dass Du mir unendlich fehlst,
dann denke ich, Du spürst das Liebgehabtwerden,
weil Du für immer ein Teil von mir bleibst.